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Ahnenforschung
Ostpreußen > Archive Kirchenbücher auf Mikrofilm Eine wichtige Quelle sind auf Mikrofilm aufgenommene Kirchenbücher, meist mit Daten aus dem 19. Jahrhundert. Diese liegen heute in den beiden größten Zentralarchiven in Leipzig und Berlin. Die Datenbestände sind umfangreich, aber für viele Gemeinden zeitlich lückenhaft. Berlin Evangelisches Zentralarchiv Jebenstr. 3, 10623 Berlin Telefon: 030-31 001-107, externer Link: Evangelisches Zentralarchiv Berlin Leipzig Sächsisches Zentralarchiv Schongauerstr. 1 04321 Leipzig Telefon: 0341-2555500 Gerettete Standesamtsunterlagen aus Ostpreussen Standesamt I Rückertstr. 9 10119 Berlin Telefon: 030-2174-0 Kirchlicher Suchdienst Über 20.000.000 Einträge finden sich beim Kirchlichen Suchdienst. Eine (kostenpflichtige) Online-Anfrage nach Personen und deren Verbleib ist möglich. externer Link: Kirchlicher Suchdienst Friedhöfe Viele deutsche Friedhöfe sind nach 1945 eingeebnet worden oder komplett verfallen. Nur mit viel Glück findet man dort noch etwas. Trotzdem kann sich die Suche im Heimatort des Vorfahren lohnen. Hilfreich sind dabei auch die nachträglich in den letzten Jahren aufgestellten Gedenksteine der Heimatvertrieben in den einzelnen Orten. Diese benennen meist die Toten der beiden Weltkriege in den jeweiligen Orten. Dazu kommen noch eine große Anzahl von Soldatenfriedhöfen, die im Regelfall nur die Toten des 1. Weltkrieges benennen, von Deutschen wie auch von Russen. Unbedingt besuchen sollte man, wenn man sich in Ostpreussen aufhält, die zentrale Gedenkstätte in Bartendorf (Bartosze) in der Nähe von Lyck. Neu: Taufindex Marggrabowa (Treuburg) Ein sehr umfangreicher Taufindex für die Stadt- und Landgemeinde Marggrabowa (das spätere Treuburg) findet sich neu in den Ortsfamilienbüchern, die auf den Webseiten des Vereins für Computergenealogie zu finden sind. Die Datenbestände decken den Zeitraum von 1684 bis 1943 ab. externer Link: Ortsfamilienbücher: Taufindex Marggrabowa (Treuburg) Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorg e.V. Beim Volksbund finden Sie eine Datenbank, die Sie online abfragen können. Sie enthält überwiegend Gefallene aus dem 2. und 1. Weltkrieg. Wählen Sie den Menüpunkt "Gräbersuche" und machen Sie die entsprechenden Angaben zur gesuchten Person. externer Link: Volksbund Das Reichstelefonbuch von 1942 Auf der Seite Genevolu kann man die Verteilung von Nachnamen im heutigen Deutschland, wie auch im Deutschen Reich mit Gebietsstand von 1942 ersehen. Interessant dabei ist, das als Datengrundlage auch das Reichstelefonbuch von 1942 verwendet wird. Somit sind auch Namen aus Österreich, den Ostgebieten, dem Sudetenland, dem Warthegau und dem Protektorat Böhmen und Mähren zu finden. Die Ergebnisse werden auf einer zoombaren Karte dargestellt, die bis auf Straßenebene vergrößert werden kann. Den Vornamen und die genaue Anschrift bekommt man leider nicht mitgeteilt. Einziges Manko ist: im Jahre 1942 hatten nur wenige Haushalte bereits ein eigenes Telefon, dementsprechend klein ist der Datenbestand. Wenn Ihr Vorfahr allerdings Arzt, Händler, Wohlhabend oder Unternehmer war, stehen die Chancen recht gut, etwas zu finden. Denn diese Personengruppen hatten auch damals meist schon ein eigenes Telefon. externer Link: Genevolu Die Quassowski-Kartei und der Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreussen (VFFOW) Eine umfangreiche Fundquelle zu Namen, Daten und Orten aus Ostpreussen ist die Quassowski-Kartei. Im Internet kann man überprüfen, ob der gesuchte Nachname in der Datei verzeichnet ist. Ist man fündig geworden, so kann die entsprechende CD bestellt werden, welche alle Namen des entsprechenden Buchstabens enthält. So haben Sie alle Daten vorrätig und können in aller Ruhe auch noch die vorhandenen Daten abweichender Schreibweise durchforsten. Herausgegeben wird die Quassowski-Kartei vom Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreussen. Hier können Sie online nachsehen, ob ihr gesuchter Name dabei ist. Achten Sie dabei auch auf abweichende Schreibweisen (Schulz, Schulze, Schultz etc.): externer Link: Online-Suche in der Quassowski-Kartei externer Link: Internetseite des VFFOW Das Ostpreussenforum Auf der Seite ostpreussenforum.de finden Sie, neben nützlichen und interessanten Informationen über Ostpreussen, auch ein umfangreiches Forum für West- und Ostpreussen zum Thema Ahnenforschung. Dort können Sie ihre Suchanfrage einstellen und mit ein wenig Glück, erhalten Sie sicherlich bald wertvolle Hinweise der Forenteilnehmer zu Ihrer Suche. externer Link: Ostpreussenforum Onlineprojekt Gefallenenehrenmäler Auf der Seite des Denkmalprojektes werden Abbildungen von Gefallenehrenmälern und Gedenksteinen gesammelt und die Namen der dort verzeichneten aufgeführt. Auch aus Ostpreussen sind eine Reihe von Eintragungen vorhanden. Hauptsächlich sind dabei Kriegstote aus den beiden Weltkriegen zu finden. Ein sehr interessantes Projekt. externer Link: Übersicht Gefallenenehrenmäler in Ostpreussen JewishGen Wenn Ihre Vorfahren jüdischen Glaubens waren, dann ist natürlich eine Suche in den katholischen oder evangelischen Kirchenbüchern recht sinnlos. Eine sehr gute Quelle für viele Daten jüdischer Mitbürger findet man bei JewishGen. Man findet auch Kontakte zu weiteren Mitforschern, die vielleicht nach dem gleichen Nachnamen suchen. Auch kann man seine eigenen Suchnamen und Orte einstellen. Weiterhin ist ein Newslettersystem vorhanden. Die Seite ist nur in englischer Sprache verfügbar. externer Link: JewishGen |
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